Dingos und Wölfe

Beobachtungen an Dingos und Wölfen

In den Verhaltensstudien ergab sich die Gelegenheit im Institut Feltmann-v. Schroeder Dingo- und Wolfswelpen bis zur achtzehnten Lebenswoche groß zu ziehen. Alle Tiere wurden von der Mutter solange betreut bis die Welpen ihre Nahrung selbst aufnehmen konnten. Erst dann wurden sie zur Beobachtung übernommen.

Die Ergebnisse dieser Verhaltensstudien:
Dingos sind ursprüngliche Hunde und keine Wildhunde. Sie reagieren auf den Menschen mit Vorsicht, gewinnen Vertrauen und sind in der Lage, sich den häuslichen Gepflogenheiten des Menschen anzupassen.

Wolfswelpen sind auch heute noch in der Lage jede Hunderasse als Artgenossen zu akzeptieren. Es spielt keine Rolle, ob es sich um eine Französische Bulldogge oder einen Pyrenäen Berghund handelt.

Dem Menschen gegenüber sind Wölfe sehr scheu und trotzdem, wenn der Mensch die hundliche Körpersprache verwendet, ist es bei einigen Tieren möglich, eine echte soziale Bindung aufzubauen.