Das Institut – Arbeitsweisen

Wissenschaftlich fundierter Umgang mit Tieren

Wie schafft es der Mensch, dass er von Tieren verstanden und akzeptiert wird?

Wir Menschen müssen die von Tieren gezeigten Verhaltensmuster wahrnehmen und vor allen Dingen richtig interpretieren, um dann auf die vom Tier gegebenen Signale entsprechend reagieren zu können.

Wo liegen die Schwierigkeiten?

Tiere verfügen über ein Repertoire von verschiedenen Signalen, die zwei Richtungen einschlagen – einerseits sind sie
Respekt-gebend und andererseits Respekt-fordernd.

Die Ausdrucksformen von Tier und Mensch sind unterschiedlich.

Tiere benützen zur Kommunikation vorwiegend ihre Körpersprache und verwenden die Stimme zur Bestärkung ihrer körperlich gegebenen Signale. Menschen dagegen setzen für die Kommunikation ihre Stimme ein und unterstreichen das Gesagte mit ihrer Körpersprache. Kein Tier kann sich über das Telefon mit einem Anderen verständigen!

Der Mensch muss die Bedeutung dieser Gesten erlernen, um sie dann im richtigen Moment für das Tier verständlich beantworten zu können. Um dem Tier eine verständliche Antwort geben zu können, muss der Mensch die entsprechende Körpersprache verwenden. Erst dann kann er zu diesen Gesten die passenden „Vokabeln“ hinzufügen, die das Tier lernt mit der Körpersprache folgerichtig zu verknüpfen.

Ist das Tier in der Lage die Stimme des Menschen von der Körpersprache unabhängig als ein Signal zu verstehen und richtig zu antworten, ist dies eine hohe geistige Leistung. Diese hohe geistige Leistung erleben wir in besonderem Maße bei unseren Haushunden und in geringerem Ausmaß bei unseren Katzen, was nicht bedeutet, dass Katzen „dümmer“ sind als Hunde. Sie haben nur andere soziale Schwerpunkte.