Wie und was lernt ein Familienhund?


Ein Hund hat im Zusammenleben mit dem Menschen eine Doppelrolle zu meistern:

Einerseits muss er den Umgang mit seinen Artgenossen lernen und andererseits muss er sein Verhalten den Gewohnheiten seines Menschen anpassen und dies auch noch zum richtigen Zeitpunkt. Dies ist keine einfache Herausforderung. Wir wissen, dass die Stärke des Hundes in seiner Empfindsamkeit liegt, wir wissen aber auch, dass die Stärke des Menschen, wenn er seinen Hund erzieht, in seinem klug eingesetzten Einfühlungsvermögen liegt.

Das Zusammenspiel dieser beiden Komponenten, die Empfindsamkeit des Tieres und das Einfühlungsvermögen des Menschen, schließen alle technischen und negativen körperlichen Maßnahmen aus, die in der Erziehung zu Missverständnissen zwischen Mensch und Hund führen.


In diesem Seminar wird in der Theorie der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der Mensch das genetisch fixierte Verhalten eines Hundes beeinflussen kann.

Wir dürfen nie vergessen, dass ein Hund die menschliche Ordnung in einer Familie oft als „unhundllich“ empfindet – und trotzdem muss er sie erlernen.

In der Praxis werden für den Menschen Wege gezeigt, wie der Hund die gewünschte und notwendige Ordnung lernen kann und wie wir sie ihn lehren.

Dabei wird berücksichtigt, ob es sich um einen Junghund, einen pubertierenden  oder einen erwachsenen Hund handelt. Es wird auch bei schon entstandener Problematik im Zusammenleben mit der Familie dem Grund dafür nachgegangen und eine Lösung gesucht.